Sprungtechniken
30. Juni 2010 • Kategorie: Bungee JunkeeDer “Rückwärtssprung” basiert auf dem klassischen Bungee-Sprung. Der Springer ist ebenfalls durch Geschirr und Fußschlaufen mit dem Seil verbunden und lässt sich in der üblichen Körperhaltung rückwärts aus der Gondel fallen. Den besonderen Reiz macht dabei die mangelnde Sicht in die Fallrichtung aus. Vergleichbar mit einer Rückwärtsfahrt in der Achterbahn ist das „nichts-sehen-können“ eine noch größere Herausforderung!
Beim „Adrenalinhänger“ trägt der Springer ebenfalls Geschirr und Fußschlaufen, durch welche er am Seil befestigt ist. Die Sprungtechnik besteht darin, dass der Springer nicht selber aus der Gondel springt, sondern an einer Schlinge aus der Gondel gehangen wird. Während er mit den Füßen am Gondelrand steht, wird sein Oberkörper langsam so weit abgelassen, bis er waagerecht zum Boden hängt. Zu einem unbestimmten Zeitpunkt wird er losgelassen und fällt in die Tiefe. Der Reiz des Sprungs besteht darin, dass der Springer keinen Einfluss auf den Zeitpunkt des Sprungs hat und natürlich in der Perspektive, die sich ihm vor dem Fall bietet.
Es gibt sowohl die Möglichkeit den „Adrenalinhänger“ vorwärts als auch rückwärts durchzuführen!

Der “Chiemseesprung” ist der klassische Bungee-Sprung für Fortgeschrittene. Der Springer trägt einen Sitzgurt und ist durch diesen am Seil befestigt. Die Technik des Sprungs liegt darin mit viel Schwung, welcher durch das Abstoßen an der Gondel erreicht wird, und einer geraden Körperhaltung mit weit ausgestreckten Armen aus der Gondel zu Springen. Der Sprung sieht vom Boden sehr eindrucksvoll aus, er erfordert aber mehr Überwindung als man vermuten würde.
Der “Kerzensprung” wird unter erfahrenen Springern auch „Blödmann“ genannt und wird von diesen mit viel Respekt behandelt. Die Sprungtechnik liegt darin, im kerzengeraden Stand mit den Füßen zuerst aus der Gondel zu springen. Der Springer trägt einen Hüftgurt, an welchem das Seil befestigt ist. An diesem hält er sich fest wenn er sich knapp neben der Kante aus der Gondel stürzt, so dass es aussieht als wenn er einfach hinausläuft. Der Sprung mit den Füßen zuerst bietet ein völlig anderes Gefühl des freien Falls. Der Sprung fordert auch von unseren Profis noch große Überwindung und ich nur für absolut erfahrene Springer zu empfehlen!


Der “Salto” ist keine eigene Sprungtechnik, er wird nach dem eigentlichen Sprung durchgeführt. Der Springer trägt dabei einen Sitzgurt, mit welchem er am Seil befestigt ist, er hält sich an diesem fest und springt beliebig aus der Gondel. Wenn er am tiefsten Punkt des Sprungs angekommen ist nutzt er den Schwung aus um einen oder mehrer Salti zu schlagen. Ein Salto am Bungee-Seil erfordert viel Geschick, er sieht aber am Boden umso beeindruckender aus!






















